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LAND STEIERMARK ORDNET AN: AUS FÜR DEN BEZIRK FÜRSTENFELD !

Die Bezirke Hartberg und Fürstenfeld sollen Anfang 2013 zusammengelegt werden. Arbeitsmangel? Mitnichten! Im Gegenteil, die Aktenberge wachsen und wachsen durch rechtlich-demokratische Auswüchse (wie in der Privatwirtschaft auch) weiter und weiter.Immer weniger Personal soll immer mehr bürokratische Arbeit erledigen, geht etwas schief, stehen „die“ einzelnen Landes-Bediensteten am Pranger. Mit der beschlossenen Zusammenlegung wird der Bezirk Fürstenfeld zudem strukturell immens geschwächt. Gewiss ist ein Reformbedarf möglich und erwünscht, zugleich sollte aber auch die Einsicht gelten, dass nur ein funktionierendes Land, sowie dessen kleinste Einheit als Bezirk, sowie ein funktionierender Staat Krisen bewältigen kann.

Und was machen unsere selbstverliebten Schmusekater Voves und Schützenhofer, die geborenen Rosstäuscher und inkompetenten Demokraten? Sie betreiben üblen Einsparungspopulismus auf Kosten ihres steirischen Volkes und der eigenen Bürgerinnen und Bürger sowie Landes-Bediensteten (nachdem sie zuvor das Land selbst in diese Schwierigkeiten gebracht haben) gestützt auf Mythen, statt klaren und nachvollziehbaren Zahlengrundlagen, während in anderen Bundesländern statt Fusion eher Kooperation angesagt ist. Wollen sie mit dieser ihrer Sparwut vielleicht über ihre eigene Unfähigkeit triumphieren?

„Größer heißt nicht auch billiger“ sagen längst Experten. Es darf getrickst, gedroht, getäuscht und genötigt werden. „Kahlschlag“ ohne Rücksicht auf geografische und regionale Gegebenheiten. Warum wehrt sich bislang niemand lautstark gegen die Arroganz dieser Landes-Macher? Was ist da los? Wo ist der 3. Landtagspräsident? Auf Urlaub? Nein, mit der Asfinag unterwegs, um als Ersatz für Bezirkshauptmannschaft und Bezirksgericht in Fürstenfeld den noch immer nicht behördlich genehmigten Bau der Müll- und Transitautobahn S7 zu verkünden.

Kluge Politiker würden die Leistungen der „Volks-Bediensteten“ und die angeblich so teure, dafür aber funktionierende Bürokratie würdigen, anstatt in der Hoffnung, sich aus der selbstverursachten Krise zu sparen, weiter auf ihnen herumzuhacken. Kluge Politiker würden versuchen, die Kleinregionen zu stärken und nicht zu schwächen!


Und ganz kluge Politiker würden auch das Volk befragen, vor dem sie anscheinend sehr viel Angst haben müssen. Hoffentlich vergisst das Volk das nicht!

TEXT: DER FÜRSTENFELDER