In den letzten Wochen häuften sich in den Medien die Meldungen, die angesichts der knappen finanziellen Ressourcen den Bau weiterer Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich wegen offenkundiger Unwirtschaftlichkeit in Frage stellten. Nun berichtet die "Kleine Zeitung", dass der Bau der S7 "wackelt". Seit über sechs Jahren weist die "Allianz gegen die S7" auf die Geldverschwendung hin, die mit dem Bau der S7 verbunden wäre: die notwendige Beruhigung des Verkehrs entlang der B 319/ B 65 und die damit verbundene Entlastung der Menschen an den Ortsdurchfahrten könnte mit kleinräumigen Ortsumfahrungen schneller, billiger und umweltschonender erreicht werden.
Aus der "Kleinen Zeitung" vom 23.4.2010:
Bau der S 7 und der S 36 wackelt
Verkehrsministerium entscheidet erst im Herbst.
Überprüfung neuer Projekte im Autobahnbau im Verkehrsministerium wird bis in den Herbst dauern, und bis dahin wird die Autobahnengesellschaft Asfinag keine Angaben mehr über geplante Baustarts machen. Nach der - wahrscheinlichen, aber noch nicht fixierten - Absage des Schnellstraßenprojekts von Scheifling nach Klagenfurt betrifft dies die Verlängerung der Murtalschnellstraße (S 36) und den Bau der Fürstenfelder Schnellstraße (S 7). Der für Mitte des Jahres anberaumte Baustart der S 36 zwischen Judenburg und Scheifling verschiebt sich somit wohl noch einmal nach hinten. Auch hier ist eine Absage nicht mehr ausgeschlossen. Der Baubeginn der S 7 war für den Herbst terminisiert, die Asfinag kann dies derzeit aber nicht bestätigen. Die Gegner der beiden Straßenprojekte wittern nun jedenfalls Morgenluft.









