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2014-11-22Der höchste Beamte der Eurogruppe, Thomas Wieser, zuständig für die Koordinierung aller wichtigen Entscheidungen, demaskiert in einem Standard-Interview das Geschrei der S7-Fetischisten Franz Majcen und Ewald Schnecker (die geplante S7 soll weit mehr als 500 Millionen Euro - schuldenfinanziert - kosten ) als sachlich nicht zu rechtfertigende „Investition“:

Thomas Wieser: „Eine generelle Ausnahme für Investitionen wird es nicht geben. Aus gutem Grund: Es gibt einen Investitionsfetischismus, wonach ein auf Investitionen zurückzuführendes Defizit immer etwas anderes ist als ein durch laufende Ausgaben verursachtes Defizit. Mir ist jedoch ein Defizit für Lehrergehälter lieber als eines für den Bau eines zusätzlichen Kreisverkehrs oder einer Autobahn, und in einem hoch entwickelten Land wie Österreich für das Wachstum wohl auch entscheidender. Insofern ist das als plakative Forderung oft eine sinnlose Kategorisierung.“

Also weg von sinnlosen Kategorisierungen  und endlich weg von dieser geistigen S7-Einbahn in den Politikerköpfen: denn  Straßen töten, Bildung belebt !