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Kürzlich wurde ein Hecke nördlich der B 319 und unmittelbar südlich eines Rad- und Gehweges im Bereich eines neu eröffneten Baumarktes beseitigt. Diese Hecke schützte die schwächsten Verkehrsteilnehmer - Fußgänger und Radfahrer - zumindest teilweise vor den vom Verkehr auf der B 319 herrührenden Lärm- und Luftschadstoffimmissionen und vor wi(n)d(r)igen Witterungseinflüssen.

Die Hecke vereitelte einerseits den Blick auf häßliche Zweckarchitektur und andererseits auf das Verkehrsgeschehen auf der B 319. Sie übte als Linienbiotop vielfältige ökologische Funktionen aus: als wichtiger Eckpfeiler der Biodiversität, vor allem für die Vogelwelt ist ihr Garaus ein weiterer verhängnisvoller Schritt in eine allein durch Bauten und Verkehrsinfrastruktur geprägte freudlose Konsumlandschaft.

Wer auch immer für dieses Vernichtungswerk verantwortlich ist und welche Beweggründe dafür maßgebend waren - öffentliche Hand oder private Unternehmer, primitive Geldgier oder einfach nur Dummheit, eines steht fest: Umweltbewusstsein tendiert in Fürstenfeld gegen Null. (Wie auch andere Beispiele – siehe das Vorhaben Fürstenfelder Schnellstraße S7- zeigen.)

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