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Um die österreichischen Klimaziele zu erreichen, ist eine deutliche Reduktion der CO2-Emissionen aus dem Sektor Verkehr erforderlich. Unter diesem Aspekt weitere Verkehrsinfrastruktur – wie die geplante Fürstenfelder Schnellstraße S7 – zu errichten und damit einen weiteren Anstieg der CO2-Emissionen aus dem Sektor Verkehr zu verursachen, weist auf die Ignoranz der österreichischen Politik, allen voran der verantwortlichen Minister Köstinger und Hofer hin, die sich in ihrer einjährigen Dienstzeit den Titel „Klimaniete“ redlich verdient haben.

Ihr sorgloses Verhalten entspricht jenem eines Arztes, der einem Alkoholkranken in der Hoffnung, ihn von seiner Sucht zu heilen, noch mehr Alkohol verabreicht.

700 Millionen Euro in die CO2-Schleuder Fürstenfelder Schnellstraße S7 zu investieren, zugleich allein für das Jahr 2018 Abgeltungen für die Auswirkungen des Klimawandels im Bereich der Landwirtschaft in der Höhe von 60 Millionen Euro aus Steuergeldern auszuschütten, ist nicht nur unvereinbar mit der sparsamen Verwendung öffentlicher Mittel und Haftungen, sondern entbehrt evident einer vernunftbegabten Bewältigung der durch den Klimawandel längst sichtbar gewordenen Probleme.

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