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Die erhobenen Daten lügen nicht: der Verkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen hat im ersten Halbjahr 2017 (gegenüber dem ersten Halbjahr 2016) zugenommen. Wie der VCÖ in seinen Auswertungen für den Gesamtverkehr und den LKW-Verkehr darlegt, hat an Asfinag-Zählstellen der Gesamtverkehr um bis zu 12% und der LKW-Verkehr um bis zu 7,5% zugenommen. Im 5-Jahresvergleich sind die Steigerungen noch erheblich größer: beim Gesamtverkehr und beim LKW-Verkehr um bis zu 40%.

Der Verkehr trägt in Österreich mit seinen – seit Jahrzehnten – massiv steigenden CO2-Emissionen im Verhältnis zu anderen Sektoren der Wirtschaft überproportional zum Klimawandel bei. Jeder neue Autobahnen- oder Schnellstraßenkilometer verstärkt den Effekt der Klimaerwärmung und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Leben der Menschen in Österreich und in der Welt.

Die geplante Fürstenfelder Schnellstraße S7 wird – selbst nach den Berechnungen der Asfinag – jährlich mindest 27.000 t an CO2 emittieren. Keine verantwortliche Politikerin, kein verantwortlicher Politiker in den Gemeinden zwischen Riegersdorf und Heiligenkreuz, in den Bundesländern Steiermark und Burgenland oder im Bund hat je Verantwortung für diese Auswirkungen der geplanten S7 erkennen lassen.

 

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