GEPLANTE S7: SCHNELLER AN DIE OSTFRONT | Bürgeraktiv
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Seit dem Vorjahr beteiligt sich das neutrale Österreich - ohne das Parlament damit befasst zu haben – an PESCO, dem Plan der EU-Kommission, die Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigung voranzubringen. Darin enthalten ist ein Aktionsplan zur Verbesserung der militärischen Mobilität.

In der gemeinsamen Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat vom 28.03.2018 werden die EU-Mitgliedstaaten unter anderem aufgefordert, bei der Errichtung von Verkehrsinfrastrukturen konsequent den militärischen Anforderungen Rechnung zu tragen. Beigefügt wird, dass die mögliche zusätzliche finanzielle Unterstützung der EU für die Durchführung der Projekte mit Doppelnutzung (zivil und militärisch) im anstehenden Vorschlag der Kommission für den mehrjährigen Finanzrahmen berücksichtigt wird.

Die von kurzsichtigen Politikern in den Gemeinden des Feistritz- und Lafnitztales, in den Bundesländern Steiermark und Burgenland sowie im Bund geforderte Fürstenfelder Schnellstraße S7 entkleidet sich somit ihrer angeblich verkehrsentlastenden und angeblich wirtschaftsfördernden Funktion, sondern outet sich im Lichte der EU-Bestrebungen, die von Österreich kritiklos mitgetragen werden, unter dem Motto: „Freie Fahrt für Panzer“ zur militärischen Aufmarschroute in Richtung Osten. Vergessen sind offenbar die kriegerischen Ereignisse und die Leiden der Menschen in der Region im Frühjahr 1945. Schweden hat bereits eine Broschüre über das Verhalten der Bevölkerung im Kriegsfall verteilt, Österreich baut hiefür Straßen.

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