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Die Erde erwärmt sich. In den Polarregionen ist die Ausdehnung des Eises auf den niedrigsten Stand seit Aufnahme der Messungen zurückgegangen. Der Anteil der menschlichen Aktivitäten am Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und damit am Klimawandel ist mittlerweile unbestritten. Klimaschutz hat längst Eingang in völkerrechtliche Übereinkommen und in die Rechtsordnung Österreichs gefunden.

Das Bundesverwaltungsgericht untersagt den Bau einer geplanten Start- und Landebahn am Flughafen Wien in Wahrnehmung des öffentlichen Interesses am Klimaschutz. Wachstumsbesoffene PolitikerInnen, VertreterInnen der Wirtschaft und JournalistInnen zucken flächendeckend aus. Schockgesteuert – und offenbar ohne das Erkenntnis gelesen oder verstanden zu haben – werden unter anderem ein Akt der Willkür von zwei Umwelt-Hardlinern und einem Agrarlobbyisten vermutet und dabei ausgeblendet, dass Klimaschutz eben nicht mit dummen Geschwafel, sondern nur durch das Unterlassen konkreter Vorhaben, die zu einer Vermehrung der CO2-Emissionen führen, zu verwirklichen ist.

 

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