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DRUCKFRISCH STATT GEISTESFRISCH

DRUCKFRISCH STATT GEISTESFRISCH

Das regionale Leitmedium namens „Druckfrisch“ bedauerte – bezugnehmend auf einen tödlichen Verkehrsunfall auf der B 319 in Großwilfersdorf – in der Ausgabe November 2017 die Verhinderung der geplanten Fürstenfelder Schnellstraße S7, ohne dabei näher auf die „Verhinderer“ einzugehen.

Hätte sich „Druckfrisch“ bemüht, etwas Geistesfrische in den Bericht einzubringen, so wären aufgrund des Ablaufes der Genehmigungsverfahren die Verursacher der „Verhinderung“ einfach festzustellen gewesen: einerseits die Asfinag mit ihrer Substandardplanung (copyright: VIRUS/Wolfgang Rehm), andererseits die diversen Genehmigungsbehörden, deren rechtswidriges Wirken vor den Höchstgerichten kein Verständnis fand.

Während den an den Verfahren beteiligten Parteien für die Geltendmachung ihrer Bedenken gegen die geplante Fürstenfelder Schnellstraße S7 Fristen von höchstens sechs Wochen zustanden, ließen sich Behörden und Gerichte oftmals mehrere Jahre Zeit, um ihre Entscheidungen zu fällen und kundzutun.

Der Grund dafür liegt in der Machtbessenheit der PolitkerInnen auf Bundes- und Landesebene, die dem Erhalt ihres Einflusses auf den Gesetzesvollzug den Vorrang vor der Abwicklung zügiger Genehmigungsverfahren für Bundesstraßen – wie der geplanten Fürstenfelder Schnellstraße S7 – einräumten.

Von diesen „Verhinderern“ ist im eingangs erwähnten Bericht im „Druckfrisch“ nichts zu erfahren; diesbezüglich wäre im Interesse journalistischer Qualitätsarbeit wohl mehr „Geistesfrische“ einzufordern.

 

 

 

 

 

 

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